Veranstaltungsreihe "FZI im Dialog" erfolgreich gestartet

Artikel vom 10.06.2010

Bild zum ArtikelSoftware-Qualität, das Forschungsthema der Wissenschaftler um FZI-Direktor Prof. Dr. Ralf Reussner, brachte im Februar 2010 mehr als 70 Führungskräfte und Entwickler zum ersten "FZI im Dialog“ des Jahres zusammen. Mit der Veranstaltungsreihe organisiert das FZI für Mitglieder des Fördervereins und interessierte Unternehmen ein Transferforum, auf dem Trends in der Anwendungsforschung rund um Informatik und IT von Unternehmensvertretern aus Sicht der Praxis und von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Sicht der Forschung vorgestellt und diskutiert werden. „FZI im Dialog – Qualitäts-Software für betriebliche Anwendungen“ beleuchtete die Herausforderungen beim Erstellen von qualitativ hochwertiger Software: sowohl Personen als auch Prozesse und Werkzeuge spielen entscheidende Rollen. Dr. Wolfgang Weck, unabhängiger Software-Architekt aus Zürich, Matthias Grund, Gründer und Vorstand der andrena objects AG, und Stefan Schürle, Software-Entwickler bei andrena objects, konnten als Gastredner für „FZI im Dialog – Qualitäts-Software für betriebliche Anwendungen“ gewonnen werden. Den wissenschaftlichen Teil übernahm Dr. Mircea Trifu, Projektleiter am FZI. In drei Vorträgen behandelten die Redner ein breites Spektrum von Punkten, die Einfluss auf die Qualität von Software haben. Sie gaben einen spannenden Einblick in die Erkenntnisse aus ihrer beruflichen Praxis, die von der Rolle des Software-Architekten im Entwurfsprozess über die Notwendigkeit, die Weiterentwicklung von Software mit Werkzeugen zu unterstützen, bis hin zu der Qualitätssicherung bei agiler Software-Entwicklung reichten. Karl-Dieter Ost, Geschäftsführer SMO GmbH Software Manufaktur und Mitglied des FZI Fördervereins gibt seinen Eindruck der Veranstaltung wieder: "Für jeden Software-Ingenieur ist Software-Qualität ein Dauerbrenner. Beim „FZI im Dialog“ am 11. Februar gab es anregende Vorträge dazu: Wie behält man in agilen Projekten die Kontrolle über komplexe Architekturen und erreicht „1,5 Fehler pro Personenmonat“? Wie ist der aktuelle Stand der Forschung am FZI in diesem Bereich? Für uns gab es genügend Denkanstöße für unsere eigenen Projekte, seien es systemnahe Entwicklungen im betriebswirtschaftlichen Umfeld oder die Realisierung einer Kommunikationsschnittstelle zusammen mit der FZI-Abteilung IDS. Wir sind schon seit der Gründung im Förderverein engagiert und gerade als Kleinunternehmen sind wir froh über die Anregungen, die wir auf solchen Veranstaltungen erhalten." Ein ausführlicher Bericht zur Veranstaltung ist nachzulesen in der Fördervereins-Mitgliederzeitschrift Transfer, Ausgabe 01/2010. Nochmals einen herzlichen Dank an alle, die zu dieser erfolgreichen Veranstaltung beigetragen haben!
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